Review from Osterhofener Anzeiger

13th July 2019

'Tiefenentspannt und teuflisch souverän Übernatürlich war auch das Spiel der erst zwölfjährigen Leia Zhu, die nicht nur, wie man meinen könnte, eingedrillte Virtuosität, sondern eine frühreife Ernsthaftigkeit zeigte, die ihresgleichen sucht.'

'Leia Zhu bewies, dass es keinen Zusammenhang zwischen Alter oder Begabung eines Menschen und seiner Reife geben muss und dass künstlerische Reife nicht zwingend mit menschlicher einhergeht.'

'ein kleines, fast schüchternes Mädchen, das trotzdem tiefenentspannt war, verwandelt sich Leia auf der Bühne in einen erwachsenen Vollprofi. Völlig in sich gekehrt und ganz von der Musik eingenommen erreicht sie in den teuflisch schweren Geigenzaubereien von Paganinis „La Campanella“ besonders mit ihrem Doppelgriff-Spiel ein Niveau, das einen auch ohne Wunderkind-Bonus zum Staunen bringt.'